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In fünf Schritten zum
Paulus-Lager
Eine gute Vorbereitung ist
der halbe Erfolg bei der Einführung des
Paulus-Lagers in Ihrem Betrieb. Als erstes wird die
Ausgangslage analysiert, daraus ergeben sich der
Handlungsbedarf und die Lösungsvorschläge für eine
Vereinfachung und Standardisierung der Abläufe.
In Workshops werden Ihre Mitarbeiter
einbezogen, damit diese zukünftig eigene
Problemlösungen für den Materialfluss entwickeln.
Hier ein möglicher
Ablauf der Einführung des Paulus-Lagers in Ihren
Betrieb. Je nach Betriebsart und –größe schwankt
der zeitliche Ablauf erfahrungsgemäß zwischen fünf
und 15 Tagen.
Schritt 1: Ersttermin mit Analyse mit Aufwandsschätzung
Dies ist der erste Termin bei Ihnen in der
Schreinerei vor Ort. Dabei werden der Ist-Zustand
analysiert, die weiteren Schritte und Termine
geplant und der Zeit- und finanzielle Aufwand
besprochen.
Schritt 2: Prozesse optimieren und Lager neu planen
1. Tag: Vorbereitung im
Büro mit Ihren Mitarbeitern in der
Arbeitsvorbereitung und dem Inhaber
Es ist zuerst notwendig, alle Abläufe der
Disposition, Verwaltung und des Materialflusses bis
hin zur Überwachung der Lieferantenrechnungen
durchzugehen. Das Ziel:Tätigkeiten vom Inhaber
fehlerfrei auf die Mitarbeiter zu übertragen. Dies
können zum Beispiel folgende erste Schritte sein:
-
Vorhandene Formulare analysieren
-
Vorhandene Abläufe in der Disposition
-
Rechnungsprüfung Lieferantenrechnungen
-
Rechnungserstellung eigener Ausgangsrechnungen
2. Teil: Vorbereitung im
Lager mit Ihren Mitarbeitern in Lager und Werkstatt
Vier bis sechs Wochen
später werden die umgesetzten Aufgaben vom ersten
Termin kontrolliert und Ihre Werkstatt für die
Lagerneueinrichtung vorbereitet. Dazu können
folgende Tätigkeiten notwendig sein:
-
Kontrolle der am ersten Tag vereinbarten
Aufgaben
-
Bestandsreduzierung durch Mengenfestlegung
durcharbeiten
-
Planung und Unterteilung von Standard- und
Kommissionslagern
-
Definition der Lagerorte für Standardmaterial
-
Planung der Kommissionslagerorte
-
Vorhandene Lagermöbel auf Anpassung prüfen
Schritt 3: Clean-Up-Projekt
In diesem Schritt werden Ihr Materiallager und Ihre
Werkstatt neu optimiert und von allem Unnötigen
befreit. Dies dauert in der Regel drei Tage.
Der Start ist zu Werkstattbeginn um sieben Uhr
und endet teilweise erst um 20 bis 22 Uhr. Unter
Anleitung durch Frau Paulus wird
-
die Umsetzung des Clean-up Projektes für einen
überwachungsfähigen Ablauf geplant,
-
die aufzuräumenden Bereiche nach Prioritäten
geordnet, auf Ihre Mitarbeiter verteilt und von
Ihren Mitarbeitern konsequent abgearbeitet,
-
der Projektfortschritts auf Abweichungen zweimal
täglich überprüft,
-
der Neuaufbau der zu überarbeitenden Lagestätten
gesteuert,
-
die umweltgerechte Entsorgung der überflüssigen
und technisch veralteten Materialbestands
überwacht und
-
die Art der Beschriftung der Regale je nach
Bedarf des Betriebes definiert.
Schritt 4: Follow-Up
Zirka 10 Wochen nach
der Einrichtung Ihres Paulus-Lagers werden alle
Abläufe in der Werkstatt und im Büro überprüft und
gegebenenfalls angepasst. Das Ziel ist, eine
Systematik zu entwickeln, aus der sich die neue
Struktur und Ordnung selbst erhält. Die wichtigsten
Punkte werden nach Priorität abgearbeitet. Dies kann
zum Beispiel folgendes sein:
-
Kontrolle der Beschriftungen aller Standard- und
Kommissionslager
-
Festlegung der Spielregeln für die
Dispositionsabläufe treffen
-
Restedefinitionen für Anschnitte erarbeiten
-
Zuständigkeiten für die betreffenden Lagerorte
verteilen
-
Selbstverpflichtung mit Ihren Mitarbeiter
erarbeiten
-
Eine Chefcheckliste für
die, selbsterhaltende Pflege des Paulus-Lagers
ausarbeiten
Schritt 5: Check-Up nach einem Jahr
Im Idealfall werden nach einem Jahr folgende
Bereiche Ihres Paulus-Lagers nochmals überprüft und
bei Bedarf nachgebessert:
-
Beschriftungen der Lager
-
Kommissionslager auf Ordnung und Sauberkeit
-
Bestellabläufe und Formulare
-
Aktualität des Retouren- und
Kommissionslagers
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Wirksamkeit der
Chefchecklisten
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Wirksamkeit der Chefchecklisten
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Aktualität der Zuständigkeiten
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Aktualität und Einhaltung der Spielregeln
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