LagerTipp 130 | April 2016

Stehendes Plattenlager

Die Vorgehensweise für die Planung eines stehenden Plattenlagers ist im Grundsatz einfach. Alle für die Produktion permanent notwendigen verfügbaren Plattenmaterialien werden in der Artikelliste inklusive ihrer Mindestmengen, Maximalmengen, Nachbestellmengen definiert.

Die Platten werden nach sinnvollen Materialgruppen in der Breite zusammengefasst und auf die vorhandenen Fächer im stehenden Plattenlager verteilt und somit vorsortiert.

Erfahrungsgemäß benötigt man dafür maximal 3 Fächer mit je circa 50 cm Breite im Innenausbau, Betriebsgröße bis 25 Mitarbeiter. Das genügt.

Die Fächer werden oben mit einer Blende beschriftet mit Fach 1, Fach 2, Fach 3 und der Beschreibung, welches Material mit welchen Mengen (min und max) eingestellt werden darf. Die Mindestgröße eingestellter Platten sollte immer eine Hälfte betragen, kleinere Platten gehören ins Standard-Restelager.

Berücksichtigt werden sollte auch ein Kommissions- Eingangsfach. Dieses Fach ist leer, wenn keine Kommission läuft. Es ist das längste Fach, um ggf. auch Platten mit 4,10m oder 5,20m Länge aufzunehmen.

Für Kommissionsreste nach der Bearbeitung genügen oft 1-2 Restefächer. In diese Kommissionsreste-Fächer dürfen ausschließlich undefinierte Kommissionsreste eingestellt werden. Für diese Plattenreste werden Mindest-Restegrößen definiert. Alle Kommissions-Plattenreste werden beim Einstellen mit dem Datum versehen und vom Restebeauftragten einmal monatlich aussortiert. Bis dahin steht das Material für Ergänzungslieferungen beim Kunden zur Verfügung und kann für Schablonen, Unterkonstruktionen usw. genutzt werden.

Der LagerTipp 131 im Mai 2016: Das 3- Welten Modell und die Auswirkungen auf die Lebensqualität der Inhaber.

Paulus-Lager GmbH

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