LagerTipp 136 | Oktober 2016

Der Warenannahmetisch und das Zubehör – für alle Gewerke

In vielen Betrieben die besichtigt werden erstaunt die Abwesenheit einer Warenannahme. So wird oft von Lieferanten verlangt, dass sie sich im Büro melden und Ware im Büro abgeben, damit die Arbeitsvorbereitung mitbekommt, welche ihrer bestellten Waren geliefert wurden. 

Danach wird die Ware in die Werkstatt getragen und dem Mitarbeiter auf den Platz gelegt. Was Sie hier banal lesen sorgt für einen der größten Schauplätze für Suchzeiten im Betrieb. Dies kann sofort für die Zukunft unterbunden werden, wenn eine zentrale Warenannahme eingerichtet wird.

Was gibt es bei der Warenannahme zu beachten?

  • In der Regel wird ein Warenannahmetisch gebraucht. Dies sollte ein fest montierter Tisch sein, der nur für das Ablegen und Öffnen der Pakete, sowie dem Abstempeln der Lieferscheine benutzt wird. Die Warenannahme steht in der Werkstatt und nicht im Büro!
  • Bei vielen Betrieben werden Beschilderungen der Tore gebraucht, damit den Lieferanten mitgeteilt werden kann, an welcher Türe sie erwünscht sind.
  • Es empfiehlt sich, zwei Schubkästen zu fertigen, worin sich das gesamte Werkzeug zum Arbeiten an diesem Warenannahmetisch befindet:
    • Schubkasten 1: Alles zum messen und prüfen wie Cutter Messer, Zollstock, Blechschere, ggf. Schieblehre, Notizblock, Kulis, Briefklammern, Tacker um die Formulare zusammenzuheften, Tackerklammern, Wareneingangsstempel usw.
    • Schubkasten 2: Alles zum verpacken und beschriften wie Paketband, dicker Filzstift zum Beschriften, Postaufkleber für Pakete, Retourenscheine- oder Aufkleber usw.
  • Unter den Schubkästen stehen große Abfalleimer für z.B. Metall, Folie, Restmüll. Die beim Prüfen der Ware entfernten Folienreste, Schaumfolien, Pappe, Maischips usw. werden gleich am Arbeitsplatz entsorgt.
  • Auf dem Warenannahmetisch können auch Ablagefächer stehen. Ein Ablagefach ist besonders: Das ist das Postfach ins Büro. Lieferscheine brauchen also nicht mehr auf dem Nagel am Eingang aufgespießt werden (kein Witz!) sondern können hier abgelegt werden.
  • Eine weitere Ablage kann den Aufnahmeschein beinhalten, wenn das Paulus-Lager fertig eingerichtet ist und neue Ware in die Systematik aufgenommen werden soll.
  • Eine dritte Ablage kann den Retouren/ Reklamationsschein enthalten, falls Ware defekt geliefert wurde oder aus anderen Gründen zurück zum Händler soll.
  • In der Nähe der Warenannahme werden auch die Kommissionsfächer vorgesehen, damit die Kleinteile nicht mehr am Arbeitsplatz der Mitarbeiter untergehen.

Die Menschheit geht inzwischen auf Beinen – befreien Sie Ihre Mitarbeiter von der „Bodenarbeit“, von auf dem Boden abgelegten Paketen. Viel Spaß beim Einrichten der Warenannahme. Sie haben weitere Vorschläge, was noch an die Warenannahme kommen kann? Wir freuen uns – jederzeit gerne.

Paulus-Lager GmbH

Kerkstiege 28, 48268 Greven

Geschäftsführerin: Dipl.-Ing. Doris Paulus

Tel. +49 (0)2571/540 41-60

Fax +49 (0)2571/540 41-89

E-Mail: erfolg[@]paulus-lager.de

ImpressumDatenschutz