LagerTipp 140 | Februar 2017

Vorbereitung eines Clean-up Projektes – was ist zu tun?

Ein Clean-up Projekt bedeutet für den Betrieb, dass alle Materialien, die in der Artikelliste definiert sind, im Betrieb körperlich neu angeordnet werden müssen.
Dabei müssen die Mengen, die in der Artikelliste festgelegt sind, in die passend zu den betrieblichen Prozessen geplanten und gefertigten Lagerstätten eingeräumt werden.

Das bedeutet im Umkehrschluss: Alle Materialien, die nicht auf der Artikelliste verzeichnet sind, werden im Projekt mit in die Artikelliste aufgenommen, sind aktuelle Kommissionsmaterialien oder aktuelle Kommissionsreste und sie verlassen den Betrieb mit Hilfe eines Müllcontainers. Das ist häufig ein Wert, der einem Mittelklassewagen entspricht.

Das traurige daran ist, wäre dieses Material beizeiten als Retoure zurückgegeben worden, wäre von diesem Wert ein großer Teil auf dem Bankkonto des Betriebs vorhanden.
Nun ist dieses Material aufgrund von technischem Veralten, Kratzern, Fehlern, sonstiger Unbrauchbarkeit usw. Abfall.

Wenn Sie alle Ihre Standardmaterialien in der Artikelliste erfasst haben, Ihre Prozesse neu definiert haben und die Lagermöbel neu durch geplant haben, dann erstellen Sie schriftlich eine Aufgabenbeschreibung, was an jedem Lagerort im Clean-up Projekt zu erledigen ist. Gehen Sie dafür in Gedanken Lagerort für Lagerort durch und verwenden Sie hierfür Ihre Lagerortliste.
Danach setzen Sie hinter jede Aufgabenstellung eines Lagerorts die zu erwartende Arbeitszeit für die neue Anordnung.
Daraus erstellen Sie eine Projektplanung über alle notwendigen Manntage, die erforderlich sind, um das Standardmaterial und Kommissionsmaterial einmal komplett in Ihrem Betrieb zu reorganisieren.
Schon kann es losgehen!

Paulus-Lager GmbH

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