LagerTipp 141 | März 2017

Einzelne Betriebsteile organisieren – nachhaltig oder nicht?

Immer wieder werden wir angefragt um Teile eines Betriebes zu organisieren. Zum Beispiel das Lager, das 500m entfernt am anderen Ende des Ortes liegt, oder eine neue Halle, die gebaut werden soll. Manchmal wünscht sich ein Unternehmer auch, dass die Holzfensterfertigung optimiert wird, die Kunststofffensterfertigung aber nicht, denn die „läuft“. Tut sie zwar in aller Regel dann auch nicht, wird aber nicht so wahrgenommen.

Das ist dann sehr bedauerlich weil auch die Menschen in der anderen Fertigung entlastet würden. Wenn sich in der neuen Halle auch die Fertigung oder das gesamte Lager befindet, ist das ja kein Problem, denn das bedeutet im Grunde ein normales, komplettes Projekt, nur dass dabei eine leere Halle überplant wird anstelle einer bereits vollen Halle. Was im Übrigen oft anspruchsvoller ist als in einer vollen Halle zu planen.  Bei solchen Anfragen frage ich mich dann, was das Ziel des Inhabers ist. Als Prozessoptimierer optimieren wir den Materialablauf des GANZEN Betriebes. Das heißt, der Ablauf wird vereinfacht. Die Abläufe werden so weit vereinfacht, dass nichts mehr vereinfacht werden kann. So weit, dass der Lehrling im Büro den ganzen organisierten Betriebsteil bewirtschaften wird.

Wenn ein Inhaber also darauf besteht, nur einen Teil des Betriebs zu organisieren so ist das Schädigend. Bis heute verstehe ich nicht, warum es diese Idee gibt. Ich lehne es ab in solchen Betrieben zu arbeiten, denn ich arbeite gerne in erfolgreichen Betrieben.

Hier kann man leider nur sagen: Sparen um jeden Preis, koste es was es wolle!

Paulus-Lager GmbH

Kerkstiege 28, 48268 Greven

Geschäftsführerin: Dipl.-Ing. Doris Paulus

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