Lagertipp 152 | Februar 2018

Die Kernprozessdefinition – was ist das und wofür ist das nützlich? Teil I

Der „Kernprozess“ ist der Prozess, also der Ablauf, den ein Auftrag durchläuft, wenn er durch den Betrieb hindurchwandert, bis zur Ablage der Unterlagen. Wenn der Kernprozess beschrieben wird ist das der zentrale Ablauf, quasi der Existenzgrund des Betriebes.
Im Handwerksbetrieb ist der Existenzgrund: Material kaufen, händisch veredeln, verkaufen. Es wäre Klasse, wenn dies soweit beherrscht wird, dass der Betrieb dadurch gutes Geld verdient. In den meisten Betrieben ist das leider nicht der Fall.

Man könnte auch sagen: Die Schritte, die ein Auftrag im Betrieb durchläuft, ist der Kernprozess. Das Problem daran ist: Wenn man mehrere Arbeitsvorbereiter / Projektleiter beschäftigt, dann hat jeder seine eigene Art und Weise, wie er einen Auftrag abarbeitet. Oft ist es so, dass der eine mit Klarsichthüllen und liegenden Ablagen arbeitet, der nächste mit Hängeheftern neben dem Schreibtisch, der dritte mit Ordnern im Regal.

So hat man drei Betriebe im Betrieb: Drei Kernprozesse, die nichts miteinander zu tun haben. Es ist praktisch unmöglich, sich gegenseitig zu vertreten. Schon eine einfache Bestellung auf Anhieb am Schreibtisch des Kollegen zu finden, ist unmöglich.

Das Grundprinzip lautet also: Alle Mitarbeiter arbeiten nach ein und denselben Abläufen, die einmal gut durchdacht für den Betrieb eingerichtet werden. Dort werden die Papier- Unterlagen bearbeitet. Digitale Unterlagen (EDV Programme) gibt es noch zusätzlich parallel.

Wenn alle nach dem gleichen System arbeiten, haben Sie den personenunabhängigen Betrieb, der auch im Notfall durch Vertretung führbar ist.

Paulus-Lager GmbH

Kerkstiege 28, 48268 Greven

Geschäftsführerin: Dipl.-Ing. Doris Paulus

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