Wie Liquidität gute Skonti und hohe Bonität entstehen lässt

Wie Liquidität aus einem Paulus-Lager Projekt weitere Liquidität schafft

In diesem Blogartikel erklärt Lagerexpertin Doris Paulus gemeinsam mit Mattias Doffing, wie man die durch ein Paulus-Lager neu gewonnene Liquidität gut und effektiv nutzen kann.

Wir glauben, dass die wenigsten Menschen wissen, was neu gewonnene Liquidität im Betrieb für Auswirkungen in Richtung Aufwärtsspirale hat. Sie ist aus unserer Sicht ein optimales Schwungrad für kaufmännische Erfolge in einem Bauhandwerksbetrieb. Was bringt diese Liquidität? Die Antwort: Mit liquiden Mitteln kann man für noch mehr Liquidität im Betrieb sorgen und man kann seinen Gewinn weiter steigern.

Wie Skonti und Bonität den Gewinn erhöhen
Eine Möglichkeit für ein Plus zu sorgen, ist, Rechnungen schnell zu bezahlen. Das klingt simpel, ist aber sehr effektiv: Nehmen wir das Beispiel eines Sechs-Mann-Betriebes. Pro Facharbeiter kommt man hier auf durchschnittlich rund 140.000 Euro Umsatz. In diesem Beispiel kommt dieser Bauhandwerksbetrieb also auf circa eine Millionen Euro Umsatz im Jahr. Davon sind in der Regel 35 Prozent Materialeinkauf. Das bedeutet 350.000 Euro pro Jahr, die die Lieferanten diesem Betrieb in Rechnung stellen. Nimmt man davon den üblichen Skontobetrag von zwei Prozent sind das etwas über 7.000 Euro, die ein Betrieb pro Jahr einsparen könnte, würden die Rechnungen zeitnah mit Skonto bezahlt werden. Diese Summe steht dann für andere Dinge zur Verfügung. Es gibt zudem auch Vereinbarungen mit Lieferanten von drei bis vier Prozent Skonto. Das lässt diese Summe dann auf 14.000 Euro erheblich ansteigen. Die Voraussetzung ist natürlich, dass immer genügend Geld auf dem Konto zur Verfügung steht – wofür ein Paulus-Lager im Betrieb letztendlich sorgt, mal abgesehen von den positiven Schufaeinträgen und Kreditoptionen bei den Dienstleistern.

Aber man kann noch einen Schritt weiter gehen: Die Bonität bei der Bank spielt auch eine große Rolle. Wer immer pünktlich seine Rechnungen begleicht, wird deutlich besser in der Bonität bewertet. Das können bis zu fünf Prozentpunkte Unterschied bei den Zinsen sein – was am Ende ebenfalls bares Geld wert ist. Folgendes Beispiel verdeutlicht das:

Eine große Maschine für eine halbe Millionen wird angeschafft. Der Betrieb hat es geschafft von schlechter auf bessere Bonität eingestuft zu werden, weil alle Kreditraten und Rechnungen zeitnah beglichen wurden. Diese fünf Prozent machen in diesem Beispiel 25.000 Euro aus, die pro Jahr weniger an Zinsen bezahlt werden müssen. Bei einer Laufzeit von 10 Jahren sind das rund 125.000 Euro mehr oder weniger in der Kasse. Und selbst wenn es nur um einen Prozentpunkt gehen würde, sind das noch immer 5.000 Euro, die man der Bank im ersten Jahr mehr – oder eben weniger – überweist. In zehn Jahren wären es dann etwa 25.000 Euro.

Die beiden Beispiele zeigen deutlich, wie ein Betrieb relativ simpel an mehreren Stellen tausende von Euros sparen kann, wenn Liquidität vorhanden ist. Das läppert sich am Ende des Jahres und die Aufwärtsspirale eines Betriebs kann in Gang gesetzt werden. Aus unserer Sicht ein super Hebel, um den Erfolg des Betriebs zu sichern.

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